Der Stand der Dinge
Martin Mostböck gestaltet im Zusammenspiel von Entwurf, Material und Handwerk. In Der Stand der Dinge wird sichtbar, wie Möbel, Objekte und Häuser aus Produktion, Erprobung und Experiment entstehen. Gezeigt werden Sessel, Tische, Leuchten sowie Wohnhäuser und Pavillons – Arbeiten, die eine eigenständige Materialwelt und den handwerklich-praktischen Ansatz erfahrbar machen.
Als Architekt und Designer entwickelt Mostböck Ideen direkt am Objekt: mit Messer, Säge und Prototyp prüft und formt er seine Entwürfe, Entscheidungen entstehen im unmittelbaren Dialog mit Material und Produktion. Zwischen funktionaler Klarheit und spielerischer Form erzählen die Arbeiten Geschichten, verschieben Maßstäbe und eröffnen neue Perspektiven auf Raum, Material und Alltag. Die Ausstellung bei Aedes vermittelt so das facettenreiche Bild eines Schaffens, das Architektur, Design und handwerkliches Arbeiten miteinander verbindet.
Seit 25 Jahren bewegt sich Martin Mostböck zwischen Skizze und gebauter Architektur, zwischen Möbeldesign, Interieurs und Industriedesign. Die Ausstellung lädt dazu ein, hinter die Kulissen zu blicken: Sie richtet den Fokus auf Entstehung, Handwerk und Material; Gedanken, die im Skizzenbuch beginnen, landen auf der Werkbank – und werden Teil gelebter Räume.
Im Ausstellungsraum sind zwei Landschaften aus gestapelten Quadern zu sehen. Die eine widmet sich den architektonischen Werken und zeigt diese anhand von Arbeits- und maßstabsgetreuen Modellen, Materialproben, Plänen und Schnitten. Die andere, größere Struktur präsentiert die Designobjekte, für die Mostböck bekannt ist: Tische, Stühle oder Leuchten – jedes Objekt mit seiner eigenen Entwurfsgeschichte. So werden industrieller Prozess, handwerkliche Ausführung und gestalterische Entwicklung gleichermaßen nachvollziehbar. Die Ausstellung vereint dabei Einzelstücke mit Klein- und Großserien.
Eröffnung: 27.3.2026, 18:30 Uhr
Redner*innen: Hans-Jürgen Commerell, Dan Dorocic, Kilian Hanappi, Martin Mostböck, Eberhard Schrempf
