13.7.–24.7.2026

Forest School

Habitat, Bildung und ökologische Resilienz in Guinea-Bissau

Architekturgalerie München

Öffnungszeiten
Mo–Sa 15–19 Uhr

Forest School denkt Schule als Landschaft, als Gemeinschaft und als lebendiges ökologisches System. Initiiert von Prof. Dr. Silvia Benedito in Zusammenarbeit mit der NGO KAFO entwickeln Studierende der Harvard University und der TU Graz Entwürfe für einen Lernort in Guinea-Bissau, der Umweltbildung, lokales Wissen und klimaangepasste Architektur miteinander verbindet. Die Ausstellung in der Architekturgalerie München zeigt räumliche Visionen zwischen Wald, Klimaresilienz und kollektivem Lernen.

Aufbauend auf den ersten Entwürfen und Forschungen von Studierenden der Harvard University unter Leitung von Silvia Benedito wurde das Projekt anschließend am Institut für Architektur und Landschaft der TU Graz weitergeführt. Unter dem Titel HABITAT untersuchten Studierende die Forest School als architektonisches und landschaftliches Gefüge, das menschliche und nicht-menschliche Lebensräume zusammendenkt. Der Begriff HABITAT beschreibt dabei nicht nur einen Ort des Lebens, sondern ein räumliches System gegenseitiger Abhängigkeiten — zwischen Klima, Vegetation, Material, Wasser, Gemeinschaft und Wissen. Die Entwürfe beschäftigen sich mit lokalen Baumaterialien, traditionellen Konstruktionstechniken, klimatischen Bedingungen sowie mit Fragen kollektiver Nutzung und langfristiger Pflege. Architektur wird hier als Teil eines ökologischen Kreislaufs verstanden — eingebettet in natürliche Prozesse und soziale Strukturen.

Die Ausstellung in der Architekturgalerie München zeigt die Ergebnisse dieser internationalen Zusammenarbeit. Sie versammelt räumliche Untersuchungen, Modelle, Zeichnungen und spekulative Szenarien einer Schule, die Lernen, Landschaft und Gemeinschaft miteinander verbindet und neue Perspektiven auf klimaangepasste Architektur und gemeinschaftsorientierte Bildungsräume eröffnet.